WKS beim Informationsabend „Chancen und Grenzen der Windenergie im Schwarzwald“

Aufnahme vom Windpark Prechtaler Schanze
Aufnahme vom Windpark Prechtaler Schanze

Auf Einladung der Kolpingfamilie stehen wir am Freitag, 22. September 2017, im Pfarrhof in Schramberg-Sulgen bei einem  Informationsabend Rede und Antwort zum Thema „Chancen und Grenzen der Windenergie im Schwarzwald“.

Mit einem Impulsvortrag wird unser Geschäftsführer Gerhard Kienzler seine Sicht auf das Thema erläutern. Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich mit uns an vier Thementischen z.B. zum Naturschutz, Immissionen, Anlagentechnik, Betreiberstruktur und Wirtschaftlichkeit zu unterhalten und zu diskutieren.

Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr im Pfarrhaus St. Laurentius, Mariazeller Str. 6, 78713 Schramberg-Sulgen.

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an uns unter kontakt@wks-energy.de oder 07722 92 01 23

WKS stellt die von der BI Münstertal-Belchen veröffentlichten Fotomontagen richtig

Am 26. Juli 2017 berichtet die Badische Zeitung („Münstertäler werden erneut zur Windkraft befragt“) über die jüngsten Entwicklungen zur Windkraft in der Gemeinde Münstertal. Sie verwendet hierzu eine Fotomontage  unseres Windprojektes am Hörnle der Windkraftgegner aus der BI Münstertal-Belchen. Die Fotomontage wurde von dem Landschaftsarchitekten Ulrich Bielefeld erstellt.
Da die Fotomontage die Wirklichkeit äußerst verzerrt darstellt, erfolgt hier die Richtigstellung unsererseits.

Kritik an der Fotomontage von Landschaftsarchitekt Bielefeld:
Unserer Einschätzung nach wurde das Bild mit einer Brennweite von ca. 32 mm aufgenommen. Dies lässt sich über eindeutige Bezugspunkte auf dem Foto wie z.B. Häuser durch Georeferenzieren ermitteln. Besser geeignet und näher an der Linse des menschlichen Auges ist eine Brennweite von 50 mm, die absolut übliche Brennweite um möglichst realistische Fotomontagen zu erzeugen.

Hoernle_BZ Bild - Original von Bielefeld

Quelle: Artikel „Münstertäler werden erneut zur Windkraft befragt“ aus der BZ vom 26.07.2017

Bei dem dargestellten Anlagentyp durch Herrn Bielefeld handelt es sich um eine Enercon E-126 mit 7,5 MW Leistung. Eine Anlage dieser Leistungsklasse ist für Schwarzwald-Standorte ungeeignet und kommt am Hörnle auf keinen Fall zum Einsatz. Realistisch ist eine Anlage der 3-4 MW Klasse.

Die Anlagen sind mit einer geschätzten Nabenhöhe von über 180 Metern und einer geschätzten Gesamthöhe von über 250 Metern deutlich zu groß und insbesondere zu breit und wuchtig dargestellt.

Hier eine erste Richtigstellung der Fotomontagen, wie es bei Realisierung des Projektes tatsächlich aussehen könnte. Für unsere Fotomontage haben wir eine denkbare Anlage vom Typ Enercon E-141 mit einer Nabenhöhe von 159 Metern verwendet:

Hoernle_BI_E-141_ohne Bielefeld

Quelle: Eigene Fotomontage mit drei Enercon E-141 auf 159 Meter Nabenhöhe

Weitere Fotomontagen, welche die dargestellten Windparks auf der Homepage der BI darstellen werden folgen.

Ebenso werden wir in den kommenden Tagen Fotomontagen von Windparks darstellen, welche inzwischen realisiert wurden und so den echten Vergleich zwischen unseren damaligen Fotomontagen im Genehmigungsverfahren und den heute realisierten Windenergieanlagen zeigen.

Wie bedauern, dass die BI Münstertal-Belchen mit übertriebenen Darstellung die interessierte Öffentlichkeit täuscht um somit für Stimmung gegen die geplanten Windenergieanlagen zu sorgen. Wir wünschen uns einen ehrlichen Umgang und stehen jederzeit für einen Austausch zum Projekt Hörnle zur Verfügung.

 

CO2 braucht einen Preis – Wir sind dabei!

Der Verein für eine nationale CO2 Abgabe e.V. aus Freiburg beschäftigt sich mit einem Konzept, das stark zu dem Erreichen der Klimaabkommen beitragen könnte. Durch eine Verteilung der „Klimaschuld“ auf die gesamte Bevölkerung und Industrie, mit Abgaben direkt verknüpft mit den resultierenden CO2-Emissionen, könnte der Klimawandel effektiver und gerechter abgefangen werden, als es jede EEG-Umlage kann. Die Vorteile liegen auf der Hand: Abbau von Verwaltungs- und Bürokratieaufwand, Transparenz und Fairness. Somit könnte man den stärksten Anreiz für Investitionen in weniger Emissionen setzen – Geld sparen. Sowohl im privaten als auch im Industriellen Sektor.

Wer viel verursacht muss auch viel zahlen – So einfach! Wir sind dabei! Sie auch?

Besuch der Uni-Freiburg zum Thema „Angewandtes Naturschutzrecht“

Studenten der Universität Freiburg besuchten am Freitag den 19.05. im Rahmen einer Exkursion zum Thema „Angewandtes Naturschutzrecht“ den Windpark Prechtaler Schanze. Ziel der Veranstaltung war es, den rund 20 Studenten aus dem Fachbereich „Environmental Governance“ die verschiedenen Perspektiven auf die naturschutzrechtlichen Aspekte des Windparks näher zu bringen. Markus Wanckel, Projektleiter bei der Windkraft Schonach, erläuterte den Studenten, wie mit den zahlreichen Herausforderungen in diesem Projekt umgegangen wurde. Den Ablauf im Genehmigungsverfahren und wie die eingereichten Unterlagen geprüft werden, stellte Verena Kasper von der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Offenburg vor. Abgerundet wurde das Seminar durch Jakub Huber als Vertreter der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) mit einem Vortrag zu den im Windpark-Gebiet umgesetzten „Auerwild-Ausgleichsflächen“. Abschließend ging es trotz starkem Regen und dank der tatkräftigen Unterstützung von Herrn Wöhrle in den Windpark, um sich ein Bild von den umgesetzten Maßnahmen machen zu können.

Wir haben uns sehr über interessierten Besuch der Studenten gefreut und wünschen viel Erfolg bei der Fortsetzung des Studiums.

WKS bringt Schülern des UWC Robert Bosch College Projektentwicklung näher

Am Freitag den 03. März 2017 besuchten rund 100 Schüler aus aller Welt, im Alter von 16 – 18 Jahren, den Windpark Prechtaler Schanze. Im Rahmen der Projektwoche „Erneuerbare Energien“ am UWC in Freiburg wurde den Schülern, am konkreten Beispiel des Windparks, die Komplexität des Themas nähergebracht. Die Besichtigung war zum Abschluss der Woche der Höhepunkt für die Schüler, welche sich zuvor bereits theoretisch mit dem Thema Windparkentwicklung befasst hatten. Vor Ort hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, sich ein Bild eines realisierten Projektes zu machen.
In Zusammenarbeit mit den Lehrern des UWC wurden über den kompletten Nachmittag Workshops zu den Themen Projektentwicklung, Anlagentechnik und Ertragsbetrachtungen des Windparks abgehalten. Die Schüler waren sehr dankbar für die Gelegenheit, Fragen direkt vom Projektentwickler des Windparks beantwortet zu bekommen.

Wir freuen uns über die gelungene Zusammenarbeit mit dem UWC und sehen weiteren Veranstaltung gespannt entgegen.

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Praktikum bei Windkraft Schonach GmbH

Praktikant/in gesucht

Wir suchen ab September eine/n Praktikant/in, welche/r uns in der Akquise im Bereich der Flächensuche für zukünftige Windparks unterstützt.

Ihre Aufgaben
• Recherche zu Flächennutzungs- und Regionalplanung
• GIS und Excel basierte Informationsaufbereitung und Auswertung
• Telefonrecherche bei Gemeinden und Flächeneigentümern
• Aufbereitung von Karten und Eigentümerinformationen
• Begleitung der Projektleiter bei Außenterminen

Ihr Profil
• Studium im Bereich Geografie, Umweltwissenschaften, Forstwissenschaften o. ä.
• Gute Kenntnisse im Umgang mit GIS Programmen (QGIS)
• gute MS-Office Kenntnisse (Excel, Word)
• Regional- und Bauleitplanerischen Grundkenntnisse
• gutes sprachliches Ausdrucksvermögen (Telefonrecherchen)
• persönliches Engagement, Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit

Wir bieten
• Arbeiten in kollegialer Atmosphäre
• eine angemessene Vergütung
• Umfassender Einblick in ein abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld
• Unterstützung bei Zimmersuche, Mitfahrgelegenheit ab Freiburg

Zur Stellenausschreibung

RES als “Partner für faire Windenergie“ zertifiziert

Die RES Deutschland Gruppe wurde durch die Servicestelle Windenergie der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA) als Partner für faire Windenergie benannt. Damit verpflichtet sich die RES Gruppe in Thüringen Leitlinien für einen fairen Ausbau der Windenergie einzuhalten. Dazu gehören regionale Kooperationen, die frühzeitige Beteiligung aller Interessengruppen, als auch Bürgern finanzielle Beteiligungen am Projekt zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit von RES und der Windkraft Schonach sind ein Beispiel wie regionale Expertise in dem internationalen Unternehmen genutzt wird.

Nähere Informationen zu den Leitlinien der ThEGA finden Sie hier.

Windkraft Schonach auf dem Windenergie-Forum in Freiburg

Im Rahmen des „Samstag-Forum Regio Freiburg“ findet am 22. Oktober 2016 das Windenergie-Forum 2016 statt. Lokale Projektierer und Planer als auch Akteure aus dem Bereich Umweltschutz werden interessante Vorträge zu Windenergieprojekten in der Region halten. Die Windkraft Schonach wird durch den Geschäftsführer Herrn Kienzler mit einem Vortrag über aktuelle Projekte, Naturschutz sowie Regelungen durch das neue EEG vertreten sein. Außerdem freuen wir uns anschließend eine Exkursion zum Windpark Prechtaler Schanze anbieten zu können. Anmeldungen hierfür richten Sie bitte bis zum 19.10. an ecotrinova@web.de. Der Eintritt ab 10:15 im KG1, Hörsaal 1015 ist für alle Interessierten frei.

Weitere Informationen zum Samstag-Forum finden Sie hier.

Flügelmontage im Windpark Prechtaler Schanze

DSCN5483Im Windpark Prechtaler Schanze hat mit der Flügelmontage an der sechsten Windenergieanlage der letzte Schritt der Fertigstellung begonnen. Zwei Flügel wurden bereits montiert, für den Dritten muss ein Ballastarm angebracht werden um die Nabe für den letzten Flügel passgenau zu drehen. Solche Bauarbeiten müssen oft spontan beginnen, da Zeitfenster mit niedrigen Windgeschwindigkeiten selten sind. Die Montage des Dritten Flügels hat heute begonnen, damit sind die Bauarbeiten an der Prechtaler Schanze fast abgeschlossen. Nach letzten Inbetriebnahme-Tests bezüglich Belastung und Verschaltung ist die Anlage betriebsbereit. Anschließend übernimmt die Windkraft Schonach GmbH die Betriebsführung.

 

 

 

Matthias Leuthold von der RES Deutschland GmbH

RES Deutschland im Batterie Großspeichermarkt

Den Markt für Batterie-Energiespeicher dominieren aktuell zwei vielversprechende Technologien. Matthias Leuthold von der RES Deutschland GmbH gab im Interview eine Einschätzung, welche Potenziale Lithium-Ionen oder Redox-Flow Batterien haben und wie sich RES, die Muttergesellschaft der Windkraft Schonach GmbH, in diesem Markt aufstellt.

Lithium-Ionen Batterien zeichnen sich durch ein breites Einsatzspektrum wie zum Beispiel in der Regelenergie-Bereitstellung oder Eigenstromversorgung aus. Vor allem im Markt für Hausspeicher dominiert diese Technologie mit einem Marktanteil von knapp 90%.

Redox-Flow Batterien bestechen vor allem durch ihr günstiges Elektrolyt und könnten daher der erprobten Lithium-Ionen Batterie wirtschaftlich Konkurrenz machen. Besonders interessant ist die Redox-Flow Lösung, wenn große Kapazitäten mit kleiner Leistung, wie zum Beispiel bei der Versorgung von Dörfern, nötig sind.

Für die RES Deutschland GmbH ist vor allem der junge und innovative Markt für Batteriespeicher in der Regelenergie-Bereitstellung attraktiv, mit der Tendenz von der Primärregelleistung im Sekundenbereich, bis in der Minutenreserve aktiv zu sein. Kombinierte Märkte für die Eigenstromversorgung, Unterbrechungsfreiheit oder Vermeidung von Spitzenlast wären ebenfalls eine interessante Option. In einem Demonstrationsprojekt mit der Uni Aachen sollen hierfür Erfahrungen für potentielle Kunden aus dem Stromsektor, wie zum Beispiel Energieversorger oder Stadtwerken, gesammelt werden. Damit will sich die RES Deutschland GmbH früh auf den Großspeichermarkt vorbereiten, um in Zukunft als Expertenunternehmen im Bereich tätig zu sein.

Das gesamte Interview finden sie hier